Blick Aktuell: 14.09.2018

St. Sebastianus Schützenbruderschaft in St. Sebastian e. V. feierte

Die Schützen haben ein neues Königspaar

 

Foto:  Roger Theisen

Der neue König Jürgen Lauxen und seine Königin Manuela. 

Sankt Sebastian. Die St. Sebastianer Schützen haben ein neues Königspaar. Jürgen Lauxen hat den Rumpf des Königsadlers zu Fall gebracht und wurde zum Schützenkönig gekürt.

Er trägt nun für ein Jahr die Königskette und seine Königin Manuela die Krone und beide repräsentieren für ein Jahr die Bruderschaft. Er folgt Björn Britz, der im August die Würde Bezirkskönig in Rübenach errang. Er hat sich somit für das Bundesschießen in Xanten qualifiziert. Die Schützen aus St. Sebastian drücken ihm fest die Daumen und wünschen ihm „Gut Schuss“.

Die Veranstaltung begann traditionell mit einem Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Sebastian und einem gemeinsamen Mittagessen. Brudermeisterin Charlotte Neuser begrüßte nachmittags die Gäste in der Schützenhalle, darunter den Bezirksbundesmeister Achim Berens.

Es dauerte nur einige Zeit, bis die Schüsse auf den verbleibenden Rumpf Wirkung zeigten. Nach nur 17 Versuchen war es soweit. Mit einem wohlgezielten Schuss brachte Jürgen Lauxen den Rumpf zu Fall. Die Schützenfamilie gratulierte dem Königspaar herzlich.

Die Entscheidung bei der Jugend war schon früher gefallen. Neuer Jugendprinz wurde Fabian Oden.

Bei den Schülerschützen holte sich Jakob Dietrich den Titel. Er löste Colin Höflie ab. Colin wurde beim Bezirksprinzenschießen in Weißenthurm Bezirksschülerprinz für ein Jahr. Die ganze Bruderschaft ist sehr stolz auf ihn.

Bei den Bambinis blieb Bruno Dietrich Bambiniprinz für ein weiteres Jahr. Unter lautem Beifall wurde das Ergebnis bekannt gegeben.

Auf den Jugendadler waren erfolgreich: Jakob Dietrich, Fabian Oden, Colin Höflie, Michelé Schwidden, Lea Britz, Jayden Busch und Leonie Schwidden. Alle Teilnehmer, und auch das jüngste Mitglied der Bruderschaft Stella Bläsius (5 Jahre alt), erhielten einen Pokal.

Bei der Siegerehrung gratulierte die 1. Brudermeisterin Charlotte Neuser dem neuen Königspaar und den drei Prinzen und wünschte ihnen ein schönes und erfolgreiches Königsjahr beziehungsweise Prinzenjahr 2018/2019. Die Schützen feierten noch einige schöne Stunden das glückliche Königspaar. Geehrt werden die neuen Majestäten auf dem Königsball, der im nächsten Jahr in der Mehrzweckhalle stattfindet.

 

Rhein-Zeitung 14.08.2018

Schützenbruderschaft feiert ihren Königsball (Artikel aus BlickAktuell)

St. Sebastian. Zu Ehren des neuen Schützenkönigspaares Christian und Verena Kleinhaus, der Bambiniprinzessin Leonie Schwidden, des Schülerprinzen Pascal Steigerwald, des Jungschützenprinzen Pascal Heimes sowie des Bürgerkönigs Dirk Hunz hatten sich in der Mehrzweckhalle erfreulich viele Besucher eingefunden, um einen geselligen Abend zu verbringen. Dieser begann mit einem Sektempfang des scheidenden Königspaares Elke und Michael Heisser. Im Laufe der Veranstaltung konnten die Anwesenden, zu denen auch die Vertreter der befreundeten Schützenvereine aus Kettig, Lay, Metternich, Güls und Mülheim-Kärlich gehörten, zur Musik der Gruppe „Los Amigos“ nicht nur das Tanzbein schwingen: Auf der Bühne wurde ein Unterhaltungsprogramm präsentiert, durch das die Vorsitzende Charlotte Neuser führte. Einen großen Auftritt hatte das St. Sebastianer Kinderprinzenpaar Jakob Dietrich und Julia Harig, wobei Ersterer als Jungschütze ein „Heimspiel“ hatte und deshalb von seinen Vereinsfreunden euphorisch empfangen wurde. Eine hörenswerte Liedauswahl präsentierte der St. Sebastianer Männerchor unter der neuen Leitung des Dirigenten Axel Hoffmann. Wie dieser feststellte, ist der Traditions-Chor der einzige seiner Art in Deutschland, der von seinem Ortsbürgermeister am Akkordeon begleitet wurde. Aber nicht nur Marco Seidl, sondern alle Chormitglieder waren mit sichtbar viel Spaß bei der Sache. Lang anhaltenden Applaus erhielt zurecht auch die Tanzgruppe des jungen Karnevalsvereins „Basjanes Helau“. Höhepunkt der Veranstaltung, an welcher auch die Ehrenmitglieder Heinz Wald und Rudolf Moskob teilnahmen, waren die Ehrungen durch Bezirksbundesmeister Achim Berens und Präses Thomas Gerber. Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurde Thomas Neuser ausgezeichnet. Er trat 1997 in die Bruderschaft ein und erzielte 2002 den Titel des Bezirksjungschützenprinzen. Seit Januar 2015 ist er im Verein als zweiter Schießmeister sehr aktiv und unterstützt unter anderem Wettkämpfe und Trainingsabende. Gerne vermittelt er seine schießsportlichen Kenntnisse, wobei sein Augenmerk besonders auf der Jugendabteilung liegt. Das St. Sebastianus-Ehrenkreuz erhielt Reinhold Neuser. Der Geehrte ist 1983 in die Bruderschaft eingetreten und war im Jahre 2000 Schützenkönig. Er unterstützt den Vorstand in allen wichtigen Aktivitäten und ist ehrenamtlich sehr vielfältig in der Schützenhalle tätig. Auch das Erstellen von Plakaten und Preislisten liegt in seiner Hand. Reinhold Neuser ist neben den Schießmeistern und Jungschützenmeistern für das schießsportliche Equipment des Vereins zuständig und kümmert sich um die sach- und ordnungsgemäße Lagerung sowie um die Wartung und Technik des Lichtpunktgewehrs. Seine fachliche Hilfe ist im Verein stets groß gefragt.

Wir können stolz sein, dass wir so viele tolle engagierte Helferinnen und Helfer in unserer Bruderschaft haben. In diesen Tagen haben wir im Nachwuchsbereich wieder einige neue Mitglieder gewinnen können, das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Charlotte Neuser. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch noch der Ballkönig beziehungsweise die Ballkönigin ermittelt. Die glücklichen Personen waren Manuela Klein und Norbert Scheurer.



Einsegnung des Reliquienschreins für die Reliquie des Heiligen St. Sebastian (zur Verfügung gestellt Blick aktuell)

St. Sebastian. Es war ein besonders feierliches Festhochamt, welches am Sonntag in der altehrwürdigen Pfarrkirche der Rheindörfergemeinde gefeiert wurde. Nicht nur, weil es die Königsmesse für das Schützenkönigspaar Elke und Michael Heisser war, sondern auch aufgrund eines ganz besonderen Anlasses: Der Einsegnung des neuen Reliqienschreins, welcher fortan der Aufbewahrung der Reliquie des Heiligen Sebastian dient. Zur Vorgeschichte: Als Pfarrer Thomas Gerber seinen Dienst in den Rheindörfergemeinden antrat, war er erstaunt, an welchem unscheinbaren Ort in der Pfarrkirche die bedeutende Reliquie aufbewahrt wurde. Er initiierte daher die Anschaffung eines entsprechenden Reliquienschreins, der den Gläubigen an einer geeigneten Stelle die Verehrung in der Wallfahrtskirche ermöglichen sollte. Für seine Idee fand er vor Ort schnell zahlreiche Mitstreiter. Selbst Landrat Dr. Alexander Saftig unterstützte das Projekt, weshalb er auch am Sonntag Vormittag gerne zum Festhochamt erschienen war. Zu den weiteren Ehrengästen gehörten u.a. Georg Hollmann (VG-Bürgermeister), Marco Seidl (Ortsbürgermeister), Charlotte Neuser (Brudermeisterin der Schützengesellschaft), Achim Berens (Bezirksbundesmeister), Karl-Josef Lescher (Vorsitzender des Pfarrgemeinderates) und Hajo Reif (Vorsitzender des Fördervereins zur Restaurierung der Grabkapelle und Vorsitzender des Seniorenbeirats der VG). Auch wenn sich Pfarrer Thomas Gerber im Laufe des Festhochamtes immer wieder mit passenden Worten die Bedeutung der Reliquie für die Pfarrgemeinde betonte, so überließ er anstelle einer Predigt Landrat Dr. Alexander Saftig die ehrenvolle Aufgabe, eine Ansprache zu halten.

 


„Heilige geben uns Beispiele, wie wir das Leben gestalten können“


 

 

 

„Ich halte die Verehrung von Heiligen auch in der heutigen Zeit für wichtig, da wir von Heiligen lernen können, wie das Leben sich ausrichten kann, um es in den Dienst Gottes zu stellen. Heilige geben uns Beispiele dafür, wie wir das Leben gestalten können.“ So begann der Landrat seine Ausführungen, die viele nachdenkliche Sätze enthielten. Der Landrat betonte, wie wichtig das Bekenntnis zum Glauben ist: „Wir werden nicht mit Pfeilen durchbohrt, wie der Heilige St. Sebastian. In der heutigen Zeit steht das Problem eher in der negativen Toleranz. Allein deshalb, weil man sich zu einem Glauben bekennt, ist man schon angreifbar. Manchmal erlebt man, dass man dafür lächerlich gemacht wird, nur weil man beim Essen ein Kreuzzeichen macht. Ausreden wie ’Meine Mutter kocht so gut, da brauch ich vorher nicht zu beten‘, sind die harmlosesten Sätze, die man sich anhören muss“, so Dr. Alexander Saftig.

Weiter führte er aus: „Gutes tun bedeutet nicht, etwas tun, um von außen gelobt zu werden. Gutes tun bedeutet, dass wir von uns selber sagen können: Es war gut.“ Seine rund zehnminütige Ansprache beendete Landrat Dr. Saftig mit seinem persönlichen Lieblingszitat von Johannes XIII: „Wer Christ ist, lebt in der Gewissheit, glücklich sein zu dürfen, auch in dieser Welt.“

 


Landrat Dr. Alexander Saftig enthüllt den Reliquienschrein


 

 

Dem Landrat kam dann die ehrenvolle Aufgabe zu, den Reliquienschrein zu enthüllen. In einer würdigen Zeremonie stellte Pfarrer Thomas Gerber die Armreliquie zum ersten Mal in ihren neuen Aufbewahrungsort an der nördlichen, zum Rhein gelegenen Wand im Innern der Pfarrkirche. Zum Abschluss des Festhochamtes dankte Charlotte Neuser sowohl dem Landrat als auch Pfarrer Thomas Gerber für die Unterstützung bei der Realisierung des Projekts.

Die St. Sebastianer Pfarrkirche, die seit Jahrhunderten als Wallfahrtskirche gilt und 1994 auch zur Kapitelkirche des Ordens vom Roten Löwen erhoben wurde, hat damit endlich einen würdigen Aufbewahrungsort für die Armreliquie des Heiligen St. Sebastian..

Moderne trifft auf Historie ...

....so könnte das Motto der Schützenbruderschaft St. Sebastian 1924 e.V. lauten. Zu dem Leitsatz von Glaube, Sitte und Heimat mischt sich ein Hauch von High-Tech. So hat die Firma Junkers Bosch Thermotechnik, in Person Herr Wolfgang Kranz, zusammen mit der ortsansässigen Haustechnikfirma Reinhold Dietrich der Schützenjugend St. Sebastian, ein hochmodernes Lichtpunktgewehr gestiftet.

Die Technik eignet sich vor allem zum Training und kann ohne Probleme von den jüngsten in der Schützenbruderschaft benutzt werden, da mit einem Lichtpunkt auf eine Signalplatte gezielt wird. Das Ergebnis wird mittels moderner Technik an einen Computer gesendet und der Schütze bekommt elektronisch sofort sein erzieltes Ergebnis auf einem Monitor angezeigt. Das Computer-Equipment hat der Schützenbruder Reinhold Neuser gesponsert, der sich auch für die Wartung und Betreuung der Technik verantwortlich zeichnet. Selbst die "alten Hasen" im Schießsport schießen gerne mit dem neuen Gewehr des Vereins und stellen dabei fest, dass man ein noch ruhigeres Händchen beweisen muss, als beim konventionellen Gewehr. Damit auch die kleinsten sich in ihrem messen können, wird am Freitag, den 11.09.2015 ein Wettkampf gegen Schützenbruderschaft Ehrenbreitstein ausgetragen.

Die Firma Dietrich ist schon lange mit der Bruderschaft verbunden. Senior-Chef Reinhold Dietrich war bereits 1970 Schützenkönig, Sohn Jörg Dietrich wurde 2013 für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt, so dass -fast schon selbstverständlich- Enkelsohn Jakob Dietrich- in mittlerweile fünfter Generation mit dem neuen Gewehr gute Erfolge verzeichnen.  

Gerne können Sie sich im Rahmen der Dorfmeisterschaft am 06.09.2015 auf dem Schützenplatz am Damm selbst einen Eindruck von dem neuen System machen und in einer ruhigen Minute selbst einen "Schuss" abgeben. Sollten Sie noch eine Mannschaft durch einen ortsansässigen Verein oder Gruppierung melden wollen, können sie dies gerne noch am Sonntag tun. Einer Mannschaft müssen Minimum 3, dürfen höchstens jedoch 5 Personen angehören. Und natürlich wird an diesem Tag auch der Bürgerkönig ausgeschossen, woran jeder Bürger ab 18 Jahren teilnehmen kann. Wir freuen uns Sie hoffentlich bei bestem Wetter empfangen zu dürfen und wünschen uns allen einen schönen Tag, eine tolle Veranstaltung und jederzeit "gut Schuss". (Pressemeldung Schützenbruderschaft St. Sebastian. )